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Der Verein Filmkultur e.V. und das Kulturamt Ettlingen präsentieren in diesem Jahr das 8. EUROPÄISCHES FILMFESTIVAL DER GENERATIONEN. Wir zeigen 3 von unseren Mitgliedern ausgesuchte Filme. Zum Film "Trockenschwimmen" kommt die Regieseurin Susanne Kim in die Kulisse.

12.10. um 20 Uhr:
UND WENN WIR ALLE ZUSAMMENZIEHEN?

Das Wohnen im Alter als französische Lebenskunst
96 Minuten
Regie: Stéphane Robelin
mit Guy Bedos, Géraldine Chaplin, Jane Fonda, Claude Rich, Pierre Richard, Daniel Brühl
Fünf langjährige Freunde, fünf Charaktere, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Claude: der ewige Liebhaber. Annie und Jean: Sie bürgerlich und angepasst, er immer noch politischer Aktivist. Und Jeanne und Albert: Die Feministin und der Bonvivant. Trotz aller Gebrechen und Tücken, die mit dem Alter einhergehen, fühlen sie sich noch ganz vital und voller Energie. Um dem Altersheim zu entgehen, entwickeln sie den kühnen Plan, zusammenzuziehen und gemeinsam den Rest ihres Lebens zu verbringen. Um das Miteinander in der Wohngemeinschaft leichter zu gestalten, heuert Jeanne den jungen Ethnologie-Studenten Dirk an, dessen Anwesenheit verborgene Wünsche und bislang streng gehütete Geheimnisse an den Tag bringt.

16.10. um 20 Uhr:
DAS LIED DES LEBENS

Musikalische Biografiearbeit mit älteren Menschen
REGIE: IRENE LANGEMANN, 90 Minuten
mit mit Bernhard König, Willi Günther, Sigrid Thost, Magdalena Reisinger

Der Film begleitet den Komponisten Bernhard König zehn Monate bei seiner musikalischen Arbeit mit älteren Menschen: Er lässt sich von Heimbewohnern in einem Stuttgarter Seniorenheim Geschichten aus deren Leben erzählen und gestaltet daraus ihr persönliches »Lied des Lebens«. In Köln leitet er einen Experimentalchor, in dem die Mitglieder mindestens 70 Jahre alt sind – denn ihn faszinieren die biografisch gefärbten Ausdrucksweisen »faltiger Stimmen«. Zusammen mit Berufsmusikern gelingen ihm faszinierend schöne Vertonungen, die am Ende des Films in einem bewegenden Konzert münden.
Mit seiner innovativen Art, einen musikalischen Dialog mit dieser älteren Generation zu führen, öffnet er kreative Freiräume für Träume und im Umgang mit Traumata.

18.10. um 20 Uhr:
TROCKENSCHWIMMEN (in Anwesenheit von Susanne Kim)

Schwimmen lernen heißt Leben lernen
Dokumentarfilm, Deutschland 2016, 77 Minuten
Regie: Susanne Kim
mit Manfred, Monika, Karin, Erika, Eun-Sook, Sigrid und Cevat

In Deutschland ist es unter älteren Menschen keineswegs selbstverständlich schwimmen zu können, besonders nicht unter Frauen. Teils konnten oder durften sie es nicht erlernen, teils bestehen Ängste und Traumata mit dem Element Wasser. In Leipzig finden sich sieben ältere Menschen zusammen, um innerhalb von zehn Tagen das Schwimmen zu lernen. Die Hinter-gründe und Motive, diesen mutigen Schritt zu unternehmen, sind so unterschiedlich wie ihre Lebensgeschichten. Ob Hausfrau, Malerin oder Segler, alle müssen sich der Angst stellen und lernen, sich „freizuschwimmen“ und „loslassen zu können“. Denn es geht im übertragenen Sinne auch darum, sich im Alter neue Aufgaben und Ziele zu setzen und um die Bereitschaft, Neues erlernen zu wollen. Eine liebevoll hintergründig erzählte und in poetisch schönen Bildern choreographierte Dokumentation über den Sprung ins kalte Wasser.
 

 

 

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